Das Unglück auf dem Bielersee ist auch ein Jahr nach dem Tod von Angela A. ungeklärt. Die Hoffnung ruht nun auf den deutschen Fahndern, die das Spurenmaterial nochmals untersuchen.

Der Tag, an dem Angela A. auf dem Bielersee von einem Motorboot überfahren wurde und im See verblutete, jährt sich am Montag. Trotz zwölf Monaten intensiver Ermittlungsarbeit scheint die definitive Klärung des Unfalls immer noch in weiter Ferne zu liegen.
Dabei müsste von aussen betrachtet alles einfach sein: Stephan F., der Freund der 24-jährigen Angela, hatte am Tag des Unglücks eine gute Beschreibung des Täter-Bootes und dessen Insassen geliefert. Er sass mit seiner Verlobten zusammen im gelben Gummiboot, als dieses von einem wein- oder altbordeauxroten Holzboot mit weissem Deck gerammt wurde.
Der Tatverdächtige war am Tatort
Nach drei Wochen intensiver Abklärungen präsentierte die Kantonspolizei Bern einen Hauptverdächtigen: den 75-jährigen Unternehmer U.T, der am Bielersee wohnt. Die Beschreibung des Bootes und der Insassen passte genau auf ihn. Und: Der Unternehmer hatte selbst zugegeben an jenem fraglichen Sonntag auf dem See gewesen zu sein. Seine Fahrt hatte ihn dabei auch in die Nähe der St. Petersinsel geführt, wo der tragische Unfall geschah.
Fall abgeschlossen? Mitnichten. Der Unternehmer weist bis heute jegliche Schuld von sich. Eine Beteiligung an dem tragischen Schiffsunglück hält er für «undenkbar». Weder er noch seine Begleiterinnen hätten etwas Aussergewöhnliches bemerkt.
Ermittlungen erbringen keinen Beweis..
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http://www.20min.ch/news/bern/story/…l-auf-15562794