Posts Tagged ‘Kipuna’

Mein Freund und ich hatten die Gelegenheit, ein Underground Kipuna in der Grösse 6’2 sowohl in heimischen Ostsee-”Wellen” als auch in ernsthaften portugiesischen Wellen zu testen. Hier einmal grob unsere Eindrücke:

Wir haben das Board jeweils mit tendenziell kleinen Flysurfer-Kites getestet (Psycho4 in 6 und 8qm), das Board war jeweils strapless unterwegs. Die Wellen an unseren Homespots rund um Kiel haben natürlich nicht so viel Power wie anderswo – aber genau deswegen fühlt sich das Board dort zumindest für uns Leichtgewichte sehr gut an. Es gleitet schnell an und hat im Kabbelwasser eine erstaunliche Laufruhe im Vergleich gegenüber kleineren Boards. Trotzdem ist es – einen aktiven Fahrstil vorausgesetzt – auch für Leichtgewichte noch gut zu carven. Auch bei etwas wackeligeren Fusswechseln (z.B. dank Winterschuhen oder Kabbel) verzeiht das Board einiges an Fehlern.

In Portugal gab es im Gegensatz dazu ernsthafte Wellen. Dort war das Board gerade mit überpowerten Kites dann doch schon zu gross. Man konnte zwar schön die Wellen absurfen, aber dort hat auch voller Körpereinsatz manchmal nicht mehr gereicht um das Board rechtzeitig für die nächste Welle positionieren zu können. Hier wäre das kleinere Kipuna in 5’8 für uns wohl besser gewesen, schwerere Fahrer werden hier aber mit Sicherheit kein Problem haben. Was sich genauso wie an der Ostsee anfühlt ist die Laufruhe, auch bei höheren Geschwindigkeiten. Hier gab das Board immer noch Sicherheit.

Zusammengefasst: ein sehr schönes Board, trotz der Grösse auch für Leichtgewichte noch gut zu bewegen. Bei kräftigeren Wellen muss man aber zumindest als Leichtgewicht irgendwann Abstriche machen.

Danke an Mischa / kitejunkie.com für das Bereitstellen des Testboards!

Hinter dem Namen “Dyna Trade” verbirgt sich kein geringerer als Phil Mandeau. Phil der seit Anfang 2011 den Europavertrieb und das Marketing der neuseeländischen Boardmarke Underground übernommen hat, ist in Sachen Wassersport ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt. Seine Windsurf-Laufbahn begann bereits 1979 der er bis heute treu geblieben ist. Im Jahr 1999 entdeckte er das Kitesurfen für sich, und setzt sich seit dem intensiv mit diesem Bereich auseinander. In der Wassersport-Industrie selbst ist er seit 2005 tätig, und kennt den Alltag hinter den Kulissen nur zu gut. Hier auf der Messe in Düsseldorf präsentiert Phil neben den Kitesurfboards von Underground, zusätzlich auch die Windsurfboards von Patrik Diethelm und den neuen Allround/Surfkite von Ben Wilson. Diesen Kite wird es dieses Jahr in fünf verschiedenen Größen mit zwei unterschiedlichen Barlängen geben. Wer also vorab einen Blick auf diese Neuheiten werfen möchte, dem bleiben noch knapp zweieinhalb Tage die Halle 1 Stand C48 zu besuchen.

  • // Underground-Kiteboards
  • Crypt – 129, 132, 135
  • SRF – 140, 148
  • Stella – 138, 144, 150
  • FLX – 132, 135, 138
  • Speed – 139 x 27
  • Tahee – 134, 141, 146, 152
  • Future – 126, 131, 136
  • Steeze – 133, 137
  • Styx – 124, 128, 132, 135, 138, 142, 148
  • // Underground-KiteSurfBoards
  • Pohutu – 5’4″, 5’8″, 5’10″, 6’2″, 6’6″
  • Kipuna – 5’4″, 5’8″, 6’2″
  • // Ben Wilson-SurfKite  5, 6, 8, 10, 12
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Testbericht: Underground Kipuna 6’2″

Posted: 12th Oktober 2011 by Kai aus Kiel in Allgemein
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Heute war es soweit – endlich passten die Bedingungen in Kalifornien bei Kiel für das Kipuna 6’2″ von Underground und meinen 12er Speed3 Deluxe – Side-Offshore-Wind, ca. 1Meter Welle und Druck im 12er.

 

Hier meine Erfahrungen mit dem Kipuna 6’2″:

Es handelt sich um ein Wave-Kiteboard mit einem all-over-Footpad – es lässt sich ohne Schlaufen (strapless) und optional mit Schlaufen fahren – ich habe heute das strappless-Setup gewählt.

Das Board fällt auf durch sein geringes Volumen – die Kanten sind wulstig (liegen im Wasser wie ein Vollvolumen-Board und ermöglichen das Board gut mit einer Hand zu greifen/tragen) und in der Mitte ist das Board extrem flach.

Es gleitet gut an und durch, kleine bis mittlere Kabbelwellen lassen sich gut wegdrücken, bei großen Kabbelwellen wird das Brett (wie alle Wellenreiter) bockig.

Die abgerundete Nose verspricht “ich tu Dir nichts” – das beschreibt auch gut die Fahreigenschaften “aufsteigen und wohlfühlen” – dieses Board lädt zum spielen und experimentieren ein – bei Stürzen auf den Bug verletzt man sich nicht so schnell wie bei einem Board mit spitzer Nose.

Durch seine Größe und der Schlaufenoption ist das Board der ideale Begleiter für die ersten Schritte in die Welle – auf Flachwasser fährt es angenehm und Halse/Wende lassen sich entspannt üben – bei Manövern klebt das Board nahezu am Fuß und verzeiht auch den einen oder anderen Fehltritt des Halsen-/Wenden-Lehrlings (spätestens am wulstigen Rail bleibt der Fuß beim Fehltritt stehen und verhindert ein wegschießen des Boards).

Gute bis sehr Gute Wavekiter (85kg aufwärts) haben ebenso mit diesem Board eine Menge Spaß, es lässt sich willig turnen und ermöglicht auch sehr enge Bottom-Turns und Cutbacks – ideal für kurze Ostseewellen (0,5-1,5 Mester) - auch in größeren sauberen Wellen macht das Board sicher viel Spaß, da es auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr laufruhig und kontrollierbar ist.

Ich sach ja…

Posted: 10th Oktober 2011 by KleineWellen in Allgemein
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Endlich scheint es immer mehr Gleichgesinnte zu geben, die auch Bock auf Directionals wenn es man nur kleine oder keine Wellen gibt. Im Forum gibt es dazu gerade eine recht interessante und gehaltvolle Diskussion mit einigen Links auf interessantes Material. Da scheint zum einen etwas Neues nächsten Jahr zu kommmen. Aber auch bekannte Boards wie das Umderground Kipuna werden genannt. Gerade das Board hat sich ja schon bewährt, hatte nur nicht solo viel Aufmerksamkeit wie es eigentlich verdient hätte.

Lest selbst: Flachwasser und Directionals>